Komm herein

Das Leben ist kunterschwarz und dunkelbunt... und mittendrin befinde ich mich. Des Alltags Wahnsinn oder der wahnsinnige Alltag, wer weiß schon so genau was zutreffend ist. Geschichten die das Leben so schreibt halten immer wieder Überraschungen bereit...
Hier herrscht, Chaos in Perfektion - Geschichten aus des Alltags Wahnsinn.

Dienstag, 7. August 2012

Sommerloch frisst Hirn.

"Veränderungen sind oft unangenehm, gewiß, aber nicht minder wichtig wie die Puppe für die Raupe, will sie ein wunderschöner Schmetterling werden."

 © Sigrun Hopfensperger




Einerseits sind Veränderungen böse und andererseits ist stillstand auch nicht wünschenswert, Zwickmühlen sind gemeine Dinger die sich ganz langsam aber sicher aufbauen.

Die Frage für mich derzeit ist nur: wo anfangen mit den Veränderungen. Irgendwie bin ich seit einiger Zeit da ziemlich ruhe- bis rastlos und habe das Gefühl ich möchte eigentlich etwas verändern oder besser, ich wäre bereit, aber dann haperts an der "Ja was denn eigentlich?" Frage. 
Eigentlich ist ja ohnehin das dümmste Wort dass genutzt werden kann... so wie: eigentlich bin ich ja ganz zufrieden, eigentlich macht mit die Arbeit Spaß, eigentlich komme ich ganz gut zurecht, eigentlich. Tja, und nun? Großer Interpretationsspielraum, mangelhafte Kommunikationsfähigkeit oder ist eigentlich so ziemlich genau der Knackpunkt bei den Aussagen?
Möchte ich denn eigentlich was anderes? 
Klingt verrückt, sollte ich doch wissen ob ich was anderes möchte, so zumindest schätze ich ist's die Regel. Regeln sind manchmal allerdings einfach blöd, daran habe ich mich schon früher nur gehalten wenn es wirklich sinnvoll und notwendig war. Soll heißen: Ich habe keine Ahnung ob ich was anderes möchte - oder meine ehrlichere Einschätzung, wenn ich mir das ein oder andere eingestehe, ich verbuddele unter jedem Buchstaben des verdammten  e i g e n t l i c h  eine Portion "Wünsch dir was", ein Stückchen "So ist es wirklich" und eine Prise "unangenehme Selbsterkenntnis". Schöne Selbsterkenntnis ist ja immerhin schon zu erkennen, dass es etwas zu erkennen gibt und während ich diesen Satz tippe, verwirre ich mich gerade selbst ein wenig.

Ich fühle mich einfach ein bisschen gefangen von und in mir selbst ... und ich wäre gern ein Schmetterling, unbeschwertes flattern, keine Eile und zugegeben, die schlanke Taille hätte ich auch gern mal ;o)
 
Warum schreibe ich das nun einfach hier - sicher hat das Sommerloch Einfluss darauf genommen - oder es liegt am Gedankenkarussell... oder es ist mein Arschtritt an mich selbst, ein sanfter, ohne Spitze schuhe und Stahlkappe. Wie dem auch sei, Gedankenspinne frisst Schmetterling - das Tribut :)

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